Erfolgreiche Teilnahme am Karin Walther-Pokal

Die weibliche Auswahl des Jahrgangs 2003 und jünger hat zum wiederholten Male am Karin-Walther-Pokal in Koblenz teilgenommen. Das Turnier wurde im Modus jeder gegen jeden mit einer Spielzeit von 2x20 min durchgeführt. Dabei konnte unsere Mannschaft nach Siegen gegen den HV Mittelrhein (22:16) und HV Rheinhessen (25:16) bei einer Niederlage gegen den HV Rheinland mit 21:14 den zweiten Platz belegen.  

Das Turnier diente als Abschluss eines „Sichtungsmarathons“  der bereits am 06.05.2017 eingeleitet wurde. Gesichtet wurden die besten Spielerinnen des  Jahrgangs w 2003 und jünger um daraus eine schlagkräftige Truppe zu bilden, die den RLP Handball und damit auch die Landesverbände auf verschiedene Maßnahmen vertritt.   

Mit Platz 2 bestätigten die Mädels den Eindruck aus den vorangegangenen Einheiten. Sie wussten durch Teamgeist und mannschaftliche Geschlossenheit zu überzeugen. Die Voraussetzungen waren auch für die Mädels schwierig. Nicht nur wegen den Temperaturen in der Halle, sondern auch wegen dem kürzlich vorgenommenen Trainerwechsel. Des Weiteren mussten wir auch die Ausfälle einiger Spielerinnen wegstecken. All das merkte man der Mannschaft aber mit Beginn des Turniers nicht an, weil auch auf die gute Vorarbeit unserer Auswahltrainer (Ines Feldmann und Petra Landgraf) zurückgegriffen werden konnte.   

Alle Spielerinnen konnten eingesetzt werden und haben durch Einsatzbereitschaft, Wille und großer Spielfreude überzeugt.  Wenn es etwas zu kritisieren gibt, dann sicherlich  unsere mangelnde Kaltschnäuzigkeit beim Torabschluss.  

 

Pfalz – Mittelrhein -         Endstand: 22:16

Zu Beginn des Spiels merkte man den Mädels an, dass Sie sich viel vorgenommen haben. Sie waren direkt auf Betriebstemperatur und wir konnten sehr schnell in Führung gehen. Im Angriff sollten durch Auflösen Räume geschaffen werden um Tiefenräume angreifen zu können. Dieses Vorhaben konnte immer wieder umgesetzt werden und vor allem konnten sich unsere Rückraumspieler immer wieder in Szene setzen. Entweder war es ein Tor oder zu mindestens konnte ein 7 m herausgeholt werden. Das ein oder andere Mal fehlte auch die angesprochene Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor.

In der Abwehr wollten wir zunächst beweglich sein, Passwege angreifen und den Gegner aus dem Zentrum heraushalten. Auch hier waren wir direkt wach und konnten durch gutes Stellungsspiel in Zusammenarbeit mit unserem Torwart Sicherheit gewinnen. Schwierigkeiten hatten wir lediglich mit der Verteidigung der Überschlagpässe von der Mitte nach außen. Immer wieder wurden die Mädels aufgefordert sich in der Abwehr mehr auf den Beinen zu bewegen, was mit zunehmender auch immer besser gelang. 

Alles in allem ein verdienter Sieg der Spielerinnen der uns für die weiteren Spiele Selbstvertrauen gegeben hat.

 

Pfalz-Rheinland-    Endstand: 14:21

Man merkte das Selbstvertrauen der Spielerinnen an. Unseren Mädels gelang ein guter Start ins Spiel und wir konnten mit viel Einsatzfreude schnell in Führung gehen. Mit zunehmender Spieldauer hatten wir aber immer mehr Schwierigkeiten zum Torabschluss zu kommen. Darüber hinaus luden wir mit technischen Fehlern den Gegner immer wieder zu Gegenstößen ein, die zu leichten Toren geführt haben. Auch in der Abwehrarbeit fehlte uns die Zuordnung und wir haben im Zweikampfverhalten keinen Zugriff mehr bekommen. Als Folge lagen wir dann schnell mit 5 Toren im Rückstand. In der folgenden Auszeit wurde die Zuordnung in Abwehr noch einmal erläutert und der Angriff sollte mit weniger Zweikämpfen arbeiten und mehr den Ball schneller machen. Unsere Mädels haben gut zugehört und wir konnten bis Halbzeit noch einmal das Ergebnis verbessern.

In der zweiten Halbzeit war es fast das gleiche Spiel. In der Abwehr fehlte der Zugriff und der HV Rheinland konnte durch gut herausgespielte Chancen immer wieder leichte Tore erzielen.  Man muss aber auch klar anerkennen, dass der HV Rheinland an diesem Tag die bessere Mannschaft war und auch in der Höhe verdient gewonnen hat. Wichtig ist es, dass unsere Mädels Kämpferqualitäten gezeigt haben und sich nie aufgegeben haben.

 

Pfalz-Rheinhessen             Endstand 25:16

Ein Spiel mit zwei unterschiedlichen Halbzeiten. Haben wir in Halbzeit 1 losgelegt wie die Feuerwehr und waren in der Abwehr sehr beweglich, haben immer wieder die Passwege angegriffen, den Gegenstoß gesucht und die herausgespielten Chancen verwertet, konnten wir in Halbzeit 2 nicht annährend an die Leistung der ersten  Halbzeit anknüpfen. Dem HV Rheinhessen gelang es, unsere Übergabe und Absprachefehler in der Abwehr immer wieder durch geschickte Kreisanspiele zu nutzen.  Im Angriff haben wir weiter sehr konzentriert gespielt, einzig allein die Belohnung  und das Glück haben ein bisschen gefehlt.  Diese Abschlussschwäche verhinderte ein besseres Ergebnis. 

 

Eingesetzte Spielerinnen und Torschützen:

Sarah Föllinger (TW), Lea Schrader (TW), Charlotte Lohrs (12), Franka Feldmann (2), Zoe Hesse (6), Lara Frey (8), Katharina Scheid (8), Celine (4), Shona Ottenritter (1), Trixi Kerth (4), Emily Hagenbusch (8),  Meltem Akgül (1), Fabienne Michel (7), Helen Daschner

 

Mirko Schwarz

Verbandstrainer  und Trainerteam


 

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